Eine gute Radhose für Frauen ist keine kleinere Herrenhose. Drei Dinge sind anatomisch anders gelöst – und genau hier entscheidet sich der Komfort auf langen Strecken.
Das Sitzpolster. Frauen sitzen mit einem im Schnitt breiteren Sitzknochenabstand auf dem Sattel. Ein frauenspezifisches Polster ist deshalb hinten breiter geschnitten und stützt gezielt die Sitzknochen, während der vordere, weichere Dammbereich entlastet wird. Ein Herrenpolster ist vorne länger und schmaler aufgebaut – auf langen Touren führt das genau dort zu Druck, wo es am unangenehmsten ist.
Der Schnitt. Damen-Radhosen haben einen höheren, anders verlaufenden Bund, der dem Verhältnis von Taille zu Hüfte folgt, sowie an die weibliche Beinform angepasste Schnittteile. Sitzt der Bund falsch, faltet sich der Stoff – und jede Falte ist auf langen Strecken eine potenzielle Scheuerstelle.
Das Trägersystem. Bei Trägerhosen (Bibshorts) sind die Träger bei Damenmodellen weicher geführt und über die Schultern verteilt, ohne auf die Brust zu drücken. LÖFFLER setzt hier auf elastische Netzträger oder open-cut Elastic-Träger, die den Druck vom Bund nehmen.